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Bewährter und traditioneller Unterricht ist oftmals stark lehrerzentriert und lehrerbestimmt. In einem zeitgemäßen Lernsetting steht jedoch neben diesen traditionellen Methoden vor allem der Schüler im Mittelpunkt und sein eigener Lernerfolg, den er eigenverantwortlich und selbstbestimmt erreichen sollte. Das setzt ein verändertes Setting und eine erhöhte Schülerpartizipation voraus, die auf beiden Seiten einiges an Arbeit und Bereitschaft verlangt. Gerade im Fremdsprachenbereich, aber mit Sicherheit auch in anderen Bereichen ist eine erhöhte Schüleraktivität jedoch oftmals schwierig herzustellen, da die Angst, in der Fremdsprache zu kommunizieren oder (in anderen Fächern) über komplexe Lerninhalte zu sprechen und diese zu erklären, überwiegt. Vor allem die exponierte Stellung in der Klasse verhindert eine Kommunikation und Diskussion. Wie lässt sich das überwinden?

Geschützte Sprachräume

Eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler zum Sprechen und Erklären zu animieren, ist die Schaffung von verschiedenen digitalen und geschützten Sprachräumen, in denen sie ohne die exponierte Stellung im Klassenraum ein Thema bearbeiten und behandeln können sowie innerhalb eines gewissen Zeitraumes ein kreatives Produkt erstellen, das der Leistung der Schüler und dem Thema gerecht werden kann und dementsprechend gewürdigt wird. Aber auch verschiedene kollaborative Arbeitsmöglichkeiten stellen großes Potential für aktive Schüler dar.