Experience so far

Generell

Seit knapp 1 1/2 Jahren nimmt meine Schule an einem Schulversuch zum Einsatz von Tablets im Unterricht teil. Konkret bedeutet das: Wir bekommen die Geräte und die Infrastruktur gestellt und sollen herausfinden, wie wir das Tablet sinnvoll in den Unterricht integrieren können und damit den Unterricht eventuell sogar verbessern können. Wie dieses „sinnvoll“ dabei aussieht, darf und durfte jeder für sich selbst herausfinden. So entstanden in meinen Augen unterschiedliche Gruppen oder Parametern, die an unserer Schule sind, unterschiedliche Entwicklungen, die ich kurz versuche darzustellen.

 

Schüler

Generell waren die Schüler zu Beginn natürlich total begeistert, mit dem Tablet zu „arbeiten“. Arbeiten bedeutet in diesem Sinne, sich als erstes Clash of Clans herunterzuladen und währen des Unterrichts zu spielen, super 🙂 Insgesamt kann man sagen, dass wir das erste Jahr damit zugebracht haben, den Schülern beizubringen, dass man das Tablet nicht nur für YouTube, Facebook, Snapchat etc. benutzen kann, sondern dass sich damit auch prima arbeiten lässt (sofern man sich darauf einlässt und nicht nach zwei Monaten wieder Stift und Papier zurückwill und -fordert).

 

Lehrer

Als Lehrerkollegium haben wir die wohl klassischen Schritte unternommen: hohe Anfangseuphorie, streckenweise Ernüchterung und dann Herauskristallisierung der einzelnen Gruppen (ich nenne sie mal „Vollstrecker“, „Mitgeher“ und „Bremser“).

 

Meine Entwicklung

Meine eigene Entwicklung lässt sich kurz beschreiben als der Weg vom Mitgeher zum Vollstrecker (mit einem kurzen Ausflug ins Bremsertum).  Ich ging mit keinerlei Vorbildung im Bereich der Informatik und mit wenig Meinung ins das Projekt hinein und war so dementsprechend frustriert, als sich nach einigen Wochen nicht die erhoffte „digitale Magie“ eingestellt hat, obwohl ich doch das Tablet verwendet habe und sogar viele Apps im Fremdsprachenbereich. Im Nachhinein darf ich über mich selbst sagen: Idiot! Einschneidend war für mich die Erfahrung und Erkenntnis: It´s not about the app! Nachdem ich das begriffen hatte, konnte ich mich erst richtig für das Projekt und den digitalen Unterricht, die digitale Bildung begeistern. Dabei half mir, dass ich in meinem Bereich auch einfach gelassen wurde und ich keine große und langsame Fachschaft koordinieren musste, sondern einfach ausprobieren konnte. Inzwischen bin ich also ein großer Verfechter von digitaler Bildung, weil ich sie für unsere Schülerschaft (Technisches Gymnasium) genau passend halte.

And here we go…

Uff, tatsächlich getan, ich habe meine ersten Blog erstellt und kann es kaum erwarten, hier meine Ideen zu präsentieren oder zu diskutieren, was für eine abenteuerliche Reise 🙂

Get started

Mehr oder weniger in den letzten Zügen vor Veröffentlichung, muss mich nur noch haftbar machen 🙂