Es ist nun endlich da, das Buch das ich schreiben durfte (Gamification im Unterricht) und hier möchte ich nun kurz den Prozess beschreiben, der letztendlich zu seiner Veröffentlichung geführt hat (eigentlich geht’s aber um was anderes).

Vorbemerkung

So blöd es vielleicht klingen mag, aber es ist im Prinzip ein Buch aus dem Netzwerk heraus, ohne das ich die letzten Jahre wohl kaum überstanden hätte geschweige denn in die Lage gekommen wäre, so ein Buch zu schreiben. Aus verschiedenen Gründen und an unterschiedlichen Punkten in dem Prozess dieses Buches wurde ich wahnsinnig von vielen Leuten unterstützt. Und weil ich keine „Danke“-Sektion im Buch unterbringen konnte, geschieht es eben hier. Ich nenne Namen, beschwert euch halt, wenn’s euch nicht passt 🙂

Anfänge

Ende 2016 habe ich mich dazu entschlossen, den Blog hier ins Leben zu rufen und seitdem immer mal wieder in unregelmäßigen Abständen mit Leben zu füllen. Schwerpunkte waren hier vor allem das Lernen und Unterrichten mit neuen Methoden und digitalen Medien. Grund genug offensichtlich für den AOL-Verlag, mich Anfang 2019 zu kontaktieren mit der Frage, ob ich nicht Lust hätte ein Buch zu schreiben. Nicht ganz unerwartet, denn der liebe Bob Blume hatte mich denen im Vorfeld empfohlen, dank dir ganz herzlich dafür.

Themenfindung

Nachdem wir uns rasch einig wurden, dass wir diesen Prozess des Buches gemeinsam angehen wollten, stand nur noch die Frage nach dem Thema „im Weg“. Nachdem sich mein Kontakt ein wenig auf meinem Blog umgesehen hatte und dabei den Artikel über Classcraft im Unterricht am eindrucksvollsten fand (hier geht übrigens ganz viel Dank raus an Axel Krommer, der mich durch seine Kritik zum Nach- und Überdenken meines Ansatzes antrieb), entschieden wir uns gemeinsam, ein praxisorientiertes Buch über Gamification und die Möglichkeiten der Implementierung in den alltäglichen Unterricht zu machen.

Recherche

Vielleicht letztendlich der Teil des Prozesses, der mich am weiteste nach vorne brachte, weil ich durch die theoretische Unterfütterung meiner Praxis am meisten lernen durfte, sowohl über die Gamification-Theorie als auch über den allgemeinen Unterrichtsansatz, den ich verfolge. Was mir hier besonders geholfen hat, war die Offenheit und Bereitschaft, Material zu teilen, von Stefan SchwarzMarcel KaufmannElke Noah und Verena Knoblauch. Danke an euch, Merci.

Theoretischer Beginn des Buches

Der Beginn des Buches stellt eine allgemeine Einführung in verschiedene Methoden und Unterrichtskonzepte dar. Eine Art Leitfaden, wie Unterricht zu Zeiten der digitalen Transformation aussehen kann. Ich durfte hier viel von Jan Hambsch und Tobias Rodemerk zu dem #MiLD-Modell verwenden und die tollen Zeichnungen von Kristina Wahl, ich danke euch tausendfach.

Schreiben, Verwerfen, Schreiben, ach….

Der Prozess, der mir am meisten abverlangt hat, war mit Sicherheit der des Schreibens an sich und das ständige Hinterfragen meiner Texte und des Schreibstils. Ich weiß nicht mehr genau, wie oft ich Kapitel, Aufbau des Buches oder Gesamtprodukt überworfen habe, aber es waren wohl einige Male. Wer mich hier sehr unterstützt hat, waren (neben meiner großartigen Lektorin des Verlages) vor allem Roman Rackwitz (durch das Schreiben des Vorwortes) und Daniel Behnke (der ein fantastischer Probeleser ist), wie danke ich euch das?

Und sonst noch so?

Es gibt einige Menschen, ohne deren Hilfe und deren Unterstützung ich überhaupt nicht soweit gekommen wäre. Daher seien sie nun hier aufgeführt. Dank geht raus an…

Abschluss

Ich fand den Prozess dieses Buches sehr inspirierend und wahnsinnig intensiv und hoffe, dass das Ergebnis halbwegs was taugt 🙂

 

 

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